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WEEKLY UPDATE #100: ​Mehr Erfolg dank Effektivität und Effizienz​

Published 10 months ago • 4 min read

In meinem WEEKLY UPDATE findest Du jeden Sonntag um 17:00 Uhr wertvolle Tipps und Informationen aus dem Bereich des Zeit- und Selbstmanagement.


gefeiert 🥳

Während ich diese Zeilen tippe, kann ich kaum glauben, dass wir uns an einem besonderen Meilenstein befinden: Willkommen zur 100. Ausgabe des WEEKLY UPDATE!

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich von ganzem Herzen bei euch zu bedanken. Eure Treue, euer Feedback und eure Neugierde sind der Antrieb hinter jedem Wort und jedem Gedanken, der hier zum Leben erweckt wird. Ohne euch wäre dieser Newsletter nur ein Haufen Buchstaben, aber mit euch ist es eine lebendige Diskussion, eine Gedankenwerkstatt und eine wöchentliche Inspiration.

Egal, ob Du von Anfang an dabei warst oder erst kürzlich dazugestoßen bist – ich danke Dir für Dein Interesse!


gelesen

Stell Dir vor, Du könntest in nur wenigen Momenten zum Kapitän eines interstellaren Raumschiffs werden, in das antike Rom reisen oder die Gedanken eines Wissenschaftlers aus dem 18. Jahrhundert erleben. Klingt das nach Science-Fiction? Und doch weist uns Gene Roddenberry, der visionäre Schöpfer von „Star Trek“, auf etwas hin, das wir oft vergessen: Dieses Wundermittel existiert bereits, und es befindet sich in den Regalen unserer Bibliotheken, Buchhandlungen und Wohnzimmer.

Bücher. Sie sind unsere Zeitmaschinen, unsere „Transporter“, unsere Brücken zu anderen Welten. Mit einem Buch in der Hand können wir jedes erdenkliche Leben leben. Die Grenzen? Lediglich die Seiten des Buches und unsere eigene Fantasie.

Yuval Noah Harari, der Autor von „Sapiens“, macht uns auf die Fähigkeit des Homo sapiens aufmerksam, Geschichten zu erzählen und zu glauben. Unsere Fähigkeit, komplexe Fiktionen zu erschaffen und daran zu glauben, hat uns zur dominierenden Spezies auf diesem Planeten gemacht. Bücher sind ein Produkt dieser Fähigkeit, und sie bieten uns einen beispiellosen Zugang zu den Geschichten, die unsere Zivilisation prägen.

Ein großartiges Buch kann, wie Roddenberry betont, die Weisheit eines ganzen Lebens enthalten. Es kann uns Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte von Erfahrungen, Entdeckungen und Erkenntnissen in wenigen Stunden vermitteln. Und während wir von großen Werken oft ergriffen und transformiert werden, dürfen wir nicht vergessen, dass auch in den leichteren, verspielteren Büchern Wert liegt. Denn sie lehren uns, über unsere eigenen Schwächen zu lachen. Sie erinnern uns daran, dass Lernen und Wachstum nicht immer ernsthaft sein müssen. Sie zeigen uns die Freude am Blödsinn und das Glück im Schmunzeln.

Während Du vielleicht die neueste Technologie, das neueste Gadget oder die neueste App suchst, denke daran: Das mächtigste Werkzeug für Abenteuer, Lernen und Selbstentdeckung liegt oft direkt vor Deiner Nase, zwischen zwei Buchdeckeln.

Quelle: Love Letters to Star Trek


gedacht

Ziele sind für Menschen, die einmal gewinnen wollen. Systeme sind für Menschen, die wiederholt gewinnen wollen. Was meine ich damit? Nun, stell Dir vor, Du hast das Ziel, einen Marathon zu laufen. Du trainierst hart, überwindest Schmerzen und Zweifel, und schaffst es schließlich, die 42,195 Kilometer zu laufen. Du hast Dein Ziel erreicht. Gratulation! Doch was passiert danach? Höchstwahrscheinlich wirst Du in alte Gewohnheiten zurückfallen.

Nun stell Dir vor, Du implementierst stattdessen ein System in Deinem Leben. Anstatt Dich auf einen einmaligen Marathon zu konzentrieren, legst Du Wert darauf, jeden Tag gesünder zu leben. Du isst besser, schläfst mehr, trainierst regelmäßig. Das Ergebnis? Du könntest viele Marathons laufen, oder gar etwas anderes erreichen. Warum? Weil das System Dich dazu befähigt, immer wieder zu gewinnen.

Ein Ziel ist ein Endpunkt, ein klares und oft starres Bestimmungsziel. Ein System hingegen ist auf kontinuierlichen Fortschritt ausgerichtet.

In unserer von Zielen besessenen Gesellschaft steht dieser Gedanke schräg in der Landschaft. Wir sind darauf trainiert, Ziele zu setzen, und wenn wir sie erreichen, setzen wir neue. Doch vielleicht ist es an der Zeit, zu erkennen, dass wir besser mit Systemen leben sollten.


gelernt

Gibson's Law ist ein Ausdruck, der nicht nur in der juristischen Welt bekannt ist, sondern überall, wo Meinungen und Expertisen aufeinandertreffen. Es besagt: „Für jeden Doktortitel gibt es einen gleichwertigen und entgegengesetzten Doktortitel.“ Mit anderen Worten, egal welche Meinung Du hast, es gibt immer jemanden, der mit ebenso viel Expertise das genaue Gegenteil behauptet.

Stell Dir vor, Du bist in einem Gerichtssaal und ein Experte steht bereit, für die richtige Summe die These zu verteidigen, die er vertreten soll. Die Wissenschaft wird hier nicht als unparteiische Entität, sondern als Instrument benutzt, das von der Seite mit dem höchsten Gebot gesteuert wird.

Und es geht noch weiter: Gibson’s Law legt nahe, dass wir in einer Welt leben, in der die Wahrheit nicht mehr eine unveränderliche Sache ist, sondern ein bewegliches Ziel, das je nach Perspektive, Kontext und sogar Budget variieren kann. Die Frage, die sich hier stellt, ist: Was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Wie können wir uns auf Experten verlassen, wenn ihre Meinungen gekauft werden können?

Gibson's Law dient als eine Mahnung, dass wir vorsichtig sein müssen, wem wir glauben und warum wir jemandem glauben. Es fordert Dich auf, nicht einfach zu akzeptieren, was Dir präsentiert wird, sondern zu hinterfragen, zu analysieren und selbst nach der Wahrheit zu suchen. Es ist ein Spiegelbild unserer komplexen und vielschichtigen Welt, in der Wahrheit und Unwahrheit oft Hand in Hand gehen.

Quelle: Why You Believe The Things You Do

Nachdem wir uns mit Gibson’s Law beschäftigten, gleich ein verwandtes Thema: Informationsasymmetrie.

In ihrem Buch „Freakonomics: Überraschende Antworten auf alltägliche Lebensfragen“ legen Steven D. Levitt und Stephen J. Dubner den Finger auf einen Punkt, der uns alle betrifft. Vermeintliche „Experten“ – seien es Ärzte, Makler, oder der Mechaniker, der Dein Auto repariert – sind ebenfalls Menschen wie Du und ich, geleitet von ihren eigenen Interessen und Anreizen.

Stell Dir vor, Du gehst zum Arzt, und er ordnet einen Eingriff an. Ist es wirklich notwendig, oder ist es nur ein Versuch, den Gewinn der Klinik zu steigern? Oder der Immobilienmakler, der Dich drängt, ein niedriges Angebot für Dein Haus zu akzeptieren – ist es wirklich in Deinem besten Interesse, oder möchte er einfach möglichst rasch zu seiner fixen Provision kommen?

Und hier liegt der Kern der Sache: Dein Verständnis für die Anreize von Experten wird Dir helfen, besser zu verstehen, wie und ob sie gegen Deine Interessen handeln könnten.

Quelle: Freakonomics: Überraschende Antworten auf alltägliche Lebensfragen


geschrieben

Hier erfährst Du, was der Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität ist. Mit vielen konkreten Beispielen, Grafiken und Tipps.

Mehr Erfolg dank Effektivität und Effizienz

Hast Du schon mal vom Begriff Effizienz gehört? Und wie schaut es mit Effektivität aus? „Na klar!“, sagst Du jetzt vermutlich. Nun gut, dann erklär mir mal den Unterschied. Jetzt wird es schon schwieriger, oder?

Ganz egal, ob Du den Unterschied bereits kennst oder ihn erst in diesem Artikel kennenlernst: Ich wette mit Dir, Du nimmst aus diesem Text einige Dinge mit, die Dir im Arbeitsalltag helfen, produktiver zu sein.


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