WEEKLY UPDATE #111: Aus diesem einfachen Grund sind manche Menschen erfolgreicher als Du​


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Wie reagierst Du, wenn Dich etwas so richtig auf die Palme bringt? So etwas wie ein Kommentar eines Kollegen oder der Drängler hinter Dir im Stau? In solchen Momenten wächst in uns oft der Wunsch, der Welt (oder zumindest einem bestimmten Teil davon) ein Stück unseres Ärgers zurückzugeben. Das solltest Du aber mit Blick auf das folgende Zitat besser mal sein lassen:

„Wut ist ein heißes Stück Kohle, das Du in der Hand hältst, während Du darauf wartest, es auf jemand anderen zu werfen.“ – Angeblich von Buddha

Stell Dir das mal bildlich vor: Da hältst Du dieses glühende Stück Kohle in der Hand, spürst den Schmerz, siehst vielleicht sogar, wie Deine Haut anfängt zu schmoren – und das alles, weil Du darauf wartest, es jemand anderem an den Kopf zu werfen. Klingt nicht besonders klug, oder?

Die einzige Person, die unter Deiner Wut leidet, bist Du selbst. Während Du wütend bist, raubt es Dir Deine Energie, Deine Gelassenheit und Deine Gesundheit. Das Ziel Deiner Wut, der andere Mensch oder die Situation, bekommt oft nur einen Bruchteil der Schmerzen ab, die Du selbst verspürst.

Es geht nicht darum, Dich für Deine Wutgefühle schlecht zu fühlen. Wut ist menschlich und ein natürliches Gefühl. Es geht vielmehr darum, einen Umgang mit ihr zu finden, sodass Du Dich nicht selbst verbrennst.

Das nächste Mal, wenn Du spürst, dass die Kohle in Deiner Hand zu glühen beginnt, probiere Folgendes: Atme tief durch, erkenne das Gefühl und frage Dich selbst: Ist es das wert? Die gute Nachricht ist, dass Kohle – wie auch Wut – erlöscht, wenn man ihr nicht noch mehr Brennstoff gibt.

Quelle: Buddha


gedacht

Selbstmitleid ist ein heimtückisches Gift, das sich oft in unser Leben schleicht, ohne dass wir es merken. Es fühlt sich zuerst vielleicht gut an, sich selbst zu bemitleiden. Man könnte fast sagen, es ist wie eine warme Decke, die Dich in kalten, einsamen Momenten umhüllt. Eine süße Melodie, die Dir sagt: „Du hast es wirklich schwer. Du verdienst Besseres.“

Aber hier ist der Knackpunkt: Selbstmitleid ist mit Abstand das zerstörerischste aller nicht-pharmazeutischen Narkotika. Es kann süchtig machen. Zuerst fühlst Du Dich verstanden, vielleicht sogar getröstet. Aber dann entfernt es Dich schleichend von der Realität.

Als Menschen sind wir darauf programmiert, Muster zu erkennen und Geschichten zu erzählen. Selbstmitleid bietet uns eine Erzählung, in der wir die Hauptrolle spielen – das Opfer. Es lässt uns denken, dass die Welt, das Universum oder das Schicksal gegen uns ist.

Es gibt einen Ausweg. Das Bewusstsein ist der erste Schritt. Wenn Du bemerkst, dass Du in eine Selbstmitleidsfalle geraten bist, halte einen Moment inne. Frage Dich selbst: „Ist das wirklich die Geschichte, die ich über mein Leben erzählen möchte?“

Herausforderungen, Rückschläge und schlechte Tage gehören zum Leben. Aber wie Du darauf reagierst, bestimmt den Unterschied. Anstatt Dich in Selbstmitleid zu verlieren, kannst Du es als Gelegenheit sehen, zu wachsen, zu lernen und Dich weiterzuentwickeln.


gelernt

Kennst Du das Gefühl, dass man von bestimmten Menschen einfach erwartet, dass sie das, was sie predigen, auch selbst leben? So wie man von einem Personal Trainer erwartet, dass er in Topform ist oder von einer Finanzberaterin, dass sie ihre eigenen Finanzen im Griff hat. Aber wie sieht’s aus, wenn wir über Ethik-Professoren sprechen? Wenn jemand täglich darüber philosophiert, was richtig und falsch ist, dann sollte dieser Jemand doch im echten Leben ein Musterbeispiel an Moral sein, oder?

Eric Schwitzgebel und Joshua Rust haben das mal unter die Lupe genommen und ich war zugegebenermaßen ein wenig überrascht von dem, was sie herausgefunden haben. Sie haben Ethik-Dozenten mit anderen Professoren verglichen – und zwar in 17 alltäglichen Verhaltensweisen. Von Dingen, die für uns vielleicht als große Taten gelten, wie Blutspenden, bis zu den kleinen Gesten, wie Türen sanft zu schließen oder ihren eigenen Abfall nach einer Vorlesung aufzuräumen.

Und jetzt rate mal! Die Ethik-Experten, die täglich darüber grübeln, wie man „gut“ handelt, haben sich in der Praxis nicht besser verhalten als ihre Kollegen aus anderen Fachbereichen.

Das bringt mich ins Grübeln. Macht uns das Wissen darüber, was moralisch „richtig“ ist, nicht automatisch zu besseren Menschen? Und ist es vielleicht so, dass die Theorie allein nicht ausreicht, sondern dass es auch auf die bewusste Anwendung im Alltag ankommt? Es erinnert mich ein wenig daran, dass Wissen nicht gleich Weisheit ist.

Quelle: Die Kunst des guten Lebens


geschrieben

Nur wer in der Lage ist, sich zu fokussieren, hat Erfolg im Leben. Mit diesen neun Strategien gelingt Dir das!

Fokus: Aus diesem einfachen Grund sind manche Menschen erfolgreicher als Du

Vielen Menschen ist nicht klar, wie und worauf sie sich im Arbeitsalltag fokussieren sollen. Oft wissen sie nicht, dass sie in 20 % ihrer Zeit 80 % der Aufgaben erledigen könnten – wenn sie es richtig anstellen. Dabei ist es genau diese Fähigkeit, welche die Menschen auf dem Arbeitsmarkt unschlagbar macht.


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