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WEEKLY UPDATE #125: ​Die 21 geheimen Tipps der Milliardäre

Published 2 months ago • 4 min read

In meinem WEEKLY UPDATE findest Du jeden Sonntag um 17:00 Uhr wertvolle Tipps und Informationen aus dem Bereich des Zeit- und Selbstmanagement.


gelesen

Heute nehmen wir uns ein Stück Technik vor, das Du vermutlich gerade in der Hand hältst oder das in Deiner Nähe liegt: Dein Smartphone. In seinem faszinierenden Buch „Bold“ entführt uns Peter Diamandis auf eine Zeitreise, die uns zeigt, wie unglaublich dieses kleine Gerät ist.

Stell Dir vor, es wäre das Jahr 1969. Du möchtest eine Fotokamera kaufen, eine Videokamera, einen CD-Player, vielleicht noch ein paar Videospiele, eine Uhr, einen Kalender, einen Wecker, eine Enzyklopädie, ein paar Jahre später ein Telefon und noch viele andere Dinge, die heute alle in Deinem Smartphone stecken. Die Gesamtrechnung für all diese Gegenstände würde sich laut Peter Diamandis im Jahr 1969 auf etwa 900.000 Dollar belaufen!

Zurück in der Gegenwart: All diese Dinge, für die Du vor Jahrzehnten ein kleines Vermögen ausgegeben hättest, passen jetzt bequem in Deine Hosentasche. Das Beeindruckendste daran? Wir haben uns so sehr an diese unglaubliche Technologie gewöhnt, dass wir oft vergessen, wie revolutionär sie ist. Wir beschweren uns über schlechte Internetverbindungen oder Akkulaufzeiten, ohne zu realisieren, dass wir ein Wunder der Technik in der Hand halten, das vor nicht allzu langer Zeit unvorstellbar gewesen wäre.

Diese Entwicklung zeigt uns, wie rasant der technologische Fortschritt ist und wie er unseren Alltag nachhaltig verändert hat. Was früher unerreichbar und luxuriös war, ist heute alltäglich und selbstverständlich. Es regt zum Nachdenken an: Was wird in den nächsten Jahrzehnten „normal“ werden, was heute noch wie reine Science-Fiction klingt?

Beim nächsten Mal, wenn Du Dein Smartphone ärgerlich anstarrst, weil eine App nicht sofort lädt, erinnere Dich daran: Du hältst ein kleines Stück Wunder in Deinen Händen – ein Gerät, das Menschen vor 50 Jahren für unmöglich gehalten hätten.

Quelle: Bold


gedacht

Hast Du Dich schon mal gefragt, warum manche Menschen scheinbar mühelos Berge versetzen, während andere trotz großer Träume auf der Stelle treten? Das Geheimnis liegt oft in der feinen Linie zwischen Wunschvorstellungen und Optimismus.

Stell Dir vor, Du sitzt gemütlich zu Hause, vor Dir ein Vision-Board, das prall gefüllt ist mit Bildern von Luxusjachten, Traumvillen und exotischen Reisezielen. Du träumst davon, dass Dir all das eines Tages in den Schoß fällt, einfach so, als würde das Universum alles Glück der Welt nur für Dich ausschütten. Klingt verlockend, oder? Aber warte – ist das realistisch? Dies ist ein klassisches Beispiel für Wunschvorstellungen. Sie lassen uns glauben, dass bloßes Wünschen ausreicht, um unsere Träume wahr werden zu lassen.

Nun, schwenken wir um zu einer Person, die mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Realität steht. Jemand, der zwar auch große Träume hat, aber versteht, dass es mehr braucht als nur Wünsche. Dieser Mensch ist ein Optimist. Er weiß, dass jedes Ziel harte Arbeit, Ausdauer und eine Prise Glück erfordert. Der Optimist macht Pläne, setzt sich erreichbare Ziele und arbeitet jeden Tag hart daran, diese zu erreichen. Er ist sich bewusst, dass der Weg zum Erfolg selten eine gerade Linie ist, sondern voller Hindernisse und Herausforderungen, die überwunden werden müssen.

Der grundlegende Unterschied liegt in der Einstellung und im Handeln. Wunschvorstellungen führen zu Passivität – man wartet darauf, dass das Leben sich magisch fügt. Optimismus hingegen führt zu Aktivität – man nimmt das Ruder selbst in die Hand, um das eigene Schicksal zu steuern.


gelernt

In unserem westlichen Kulturkreis ist Zeit eine gerade Linie, ein Weg vor uns, den wir Schritt für Schritt beschreiten. Klingt logisch, oder? Zukunft vor uns, Vergangenheit hinter uns. Aber halt! In anderen Teilen der Welt sieht das ganz anders aus. Stell Dir vor, die Zeit ist wie ein Fluss, der auf Dich zufließt. Du stehst fix an einem Ort, und die Ereignisse kommen wie Wellen auf Dich zu. In manchen Kulturen ist genau das die Vorstellung von Zeit.

Und es wird noch spannender: In einigen Kulturen ist die Zeitlinie horizontal angeordnet. Je nachdem, ob in der lokalen Sprache von links nach rechts oder von rechts nach links gelesen wird, befindet sich die Zukunft entweder links oder rechts von Dir. Stell Dir das vor! Dein kultureller Hintergrund bestimmt, in welche Richtung Du schaust, um in die Zukunft zu blicken.

Diese Erkenntnisse stammen aus Don Normans Buch „The Design of Everyday Things“. Sie zeigen uns, wie tiefgreifend unsere Kultur unsere Wahrnehmung und unser Denken beeinflusst, sogar in so grundlegenden Dingen wie der Vorstellung von Zeit.

Was bedeutet das für uns? Vielleicht sollten wir öfter mal über den Tellerrand schauen und uns fragen, wie andere Kulturen die Welt sehen. Es könnte unseren Horizont erweitern und uns neue Perspektiven eröffnen. Und wer weiß, vielleicht entdecken wir dabei auch neue Wege, die Zeit – und unser Leben – zu betrachten.

Quelle: The Design of Everyday Things: Psychologie und Design der alltäglichen Dinge


geschrieben

Lies jetzt die Geschichte eines Mannes, der schnell reich und erfolgreich werden wollte. Und erfahre das überraschende Ende.

Die 21 geheimen Tipps der Milliardäre: Diese Tipps solltest Du niemandem weitererzählen!

Möchtest Du wissen, wie Du ganz einfach und schnell reich wirst?

Kein Problem; im Internet gibt es unzählige Anleitungen dafür. Die Menschen, die Dir diese Tipps – selbstverständlich für eine geringe Gebühr von ein paar hundert Euro – geben, posieren auf ihren Fotos an den weltweit schönsten Orten, mit den schnellsten Autos und den teuersten Klamotten. Wenn das mal nicht überzeugend ist!

Tja … wie soll ich es sagen … heute ist Dein Glückstag! Die Ratschläge, die Du andernorts für viel Geld bekommst, erhältst Du in diesem Artikel völlig kostenlos in eine hübsche Geschichte verpackt!

Und falls Du in den letzten Zeilen ein wenig Ironie vermutest: Die Tipps, die Du in diesem Artikel findest, sind grundsätzlich gar nicht mal so schlecht; aber auf die Umsetzung kommt es an!

Ein letzter Hinweis sei mir noch gestattet: Ähnlichkeiten mit tatsächlich existierenden Personen sind in dieser fiktiven Geschichte vielleicht nicht ganz zufällig.


WEEKLY UPDATE

von Andreas Hobi

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