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WEEKLY UPDATE #126: So werden deutsche Mitarbeitende bis heute sabotiert​

Published 2 months ago • 3 min read

In meinem WEEKLY UPDATE findest Du jeden Sonntag um 17:00 Uhr wertvolle Tipps und Informationen aus dem Bereich des Zeit- und Selbstmanagement.


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Hast Du Dich jemals dabei ertappt, wie Du neidisch auf die Erfolge, das Glück oder auf die Instagram-Feeds anderer geblickt hast? In einer Welt, die ständig dazu verleitet, sich mit anderen zu vergleichen, ist Neid ein vertrautes Gefühl. Doch der Philosoph und Denker Lawrence Yeo bringt eine faszinierende Perspektive ins Spiel:

„Neid ist umgekehrt proportional zur Selbstreflexion. Je weniger Du Dich selbst kennst, desto mehr schaust Du auf andere, um eine Vorstellung von Deinem Wert zu bekommen. Aber je mehr Du in Dich hineinschaust, desto weniger suchst Du bei anderen, und die Auflösung des Neids beginnt.“

Der erste Schritt zur Überwindung des Neids ist die Erkenntnis, dass er oft aus einem Mangel an Selbsteinschätzung entspringt. Wenn wir uns unsicher sind, wer wir sind oder was wir im Leben wollen, blicken wir instinktiv auf die scheinbaren Erfolge anderer, um unseren Wert zu messen. Diese Vergleiche sind jedoch trügerisch und führen nur zu Unzufriedenheit und Neid.

Die gute Nachricht ist, dass es einen Ausweg gibt. Yeo deutet darauf hin, dass Selbstreflexion – das bewusste Nachdenken über Deine eigenen Gedanken, Gefühle und Motivationen – der Schlüssel zur Überwindung des Neids ist. Indem Du Dir die Zeit nimmst, Dich selbst zu verstehen, beginnst Du, Deinen eigenen Wert unabhängig von äußeren Maßstäben zu erkennen. Dies ist kein einfacher Prozess und erfordert Ehrlichkeit, Geduld und oft auch die Bereitschaft, unbequeme Wahrheiten über Dich selbst anzuerkennen. Doch die Belohnung ist die Freiheit von der endlosen Spirale des Vergleichs und Neids.

Quelle: Lawrence Yeo


gedacht

Ich teile meine Entscheidungen in drei Kategorien ein: Hüte, Haarschnitte und Tattoos. Lass mich Dir erklären, warum diese Metaphern mehr Sinn ergeben, als Du vielleicht denkst.

Hüte: Die leichten Entscheidungen des Alltags

Denk an die alltäglichen Entscheidungen, die Du triffst. Welche Jacke ziehst Du an? Welchen Film schaust Du? Diese Entscheidungen sind wie Hüte. Du probierst einen aus, und wenn er Dir nicht gefällt, legst Du ihn wieder weg und suchst Dir einen anderen aus. Die Kosten eines Fehlers sind gering, also zögere nicht, experimentierfreudig zu sein. Die Welt der Hüte ist Dein Spielplatz – probiere aus, genieße und mach Dir keine Sorgen um Fehltritte. Sie sind schnell vergessen und leicht zu ändern.

Haarschnitte: Die Entscheidungen mit Geduld

Stell Dir eine Entscheidung vor, die Konsequenzen hat, die nicht sofort rückgängig zu machen sind, aber mit der Zeit korrigiert werden können. Etwa ein Jobwechsel oder ein Umzug. Ein schlechter Haarschnitt kann peinlich sein und erfordert Geduld, bis er herausgewachsen ist. Doch lass Dich nicht von der Angst vor einem schlechten Haarschnitt lähmen. Oft ist das Risiko, etwas Neues zu wagen, den möglichen vorübergehenden Unannehmlichkeiten wert. Und wer weiß?

Tattoos: Die unwiderruflichen Entscheidungen

Zu guter Letzt die Tattoos. Diese Entscheidungen sind die, die Du für den Rest Deines Lebens mit Dir trägst. Sie sind tiefgreifend und manchmal unwiderruflich. Diese Entscheidungen hinterlassen einen dauerhaften Abdruck auf unserem Lebensweg. Hier ist es entscheidend, langsam zu handeln und sorgfältig nachzudenken. Die Konsequenzen solcher Entscheidungen sind weitreichend.


gelernt

In einem spannenden Experiment wurden Teilnehmer mit einem künstlich hergestellten Duft konfrontiert. Die Wissenschaftler teilten die Probanden in zwei Gruppen. Der ersten Gruppe erzählte man, dass der Duft, den sie gleich riechen würden, von einem exquisiten, reifen französischen Käse stamme. Wie Du Dir vorstellen kannst, waren die Reaktionen gemischt – während einige den Geruch als intensiv, aber interessant beschrieben, zeigten sich andere neugierig und wollten den Käse sogar probieren.

Die zweite Gruppe bekam denselben Duft vorgesetzt; ihnen sagte man allerdings, der Geruch käme von einer alten Socke, die in einer Umkleidekabine gefunden wurde. Die Reaktionen? Ekel und Abscheu machten sich breit, einige Teilnehmer waren so angewidert, dass sie sich sogar übergeben mussten.

Was lernen wir aus diesem bemerkenswerten Experiment? Die Realität, so scheint es, liegt nicht nur in dem, was wir wahrnehmen, sondern auch in dem, wie diese Wahrnehmung gerahmt wird. Die Macht der Worte kann unsere Sinne so manipulieren, dass Liebe und Ekel, Interesse und Abscheu nur durch eine einfache Beschreibung getrennt sind.

Dieses Experiment zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie unsere Erwartungen und die Art, wie Informationen präsentiert werden, unsere Erfahrung der Welt um uns herum formen können. Es wirft ein Schlaglicht darauf, wie wichtig es ist, kritisch zu hinterfragen, wie Informationen an uns herangetragen werden. Denn letztlich könnte das, was wir als unangenehm oder begehrenswert empfinden, nur eine Frage der Perspektive sein.

Quelle: Überzeugt!: Wie Sie Kompetenz zeigen und Menschen für sich gewinnen


geschrieben

Dieses geheime CIA-Handbuch zeigt, wie unsere Produktivität und Moral bis heute systematisch untergraben wird.

CIA-Strategien aus dem Zweiten Weltkrieg: So werden deutsche Unternehmen bis heute sabotiert

Stell Dir vor, Du realisierst, dass Deine Arbeitskollegen täglich Strategien anwenden, welche die CIA empfiehlt, um die Produktivität und Moral der deutschen Nation systematisch zu untergraben. Wie würdest Du reagieren? Genau in dieser Situation befand ich mich vor einiger Zeit.

Erfahre jetzt alles, was Du über das geheime Handbuch der CIA wissen musst.


WEEKLY UPDATE

von Andreas Hobi

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