WEEKLY UPDATE #146: ​Wie wir einen reibungslosen Übergang in eine stärker von KI geprägte Zukunft gewährleisten​


In meinem WEEKLY UPDATE findest Du jeden Sonntag um 17:00 Uhr wertvolle Tipps und Informationen aus dem Bereich des Zeit- und Selbstmanagement.


gelesen

Stell Dir vor, Du diskutierst leidenschaftlich mit einem Freund über ein Thema, das Dir am Herzen liegt. Plötzlich merkst Du, dass Dich seine Meinung wütend macht.

Bertrand Russell, ein brillanter Denker des 20. Jahrhunderts, hatte eine interessante Sichtweise darauf. Er sagte:

Wenn eine Meinung, die Ihrer eigenen widerspricht, Sie wütend macht, ist das ein Zeichen dafür, dass Sie sich unbewusst bewusst sind, dass Sie für Ihre Meinung keine stichhaltigen Gründe haben. Wenn jemand behauptet, dass zwei und zwei fünf ist oder dass Island auf dem Äquator liegt, empfindet man eher Mitleid als Zorn, außer man hat von Arithmetik oder Geografie keine Ahnung.

Kurz zusammengefasst: Wenn Du wütend wirst, weil jemand eine andere Meinung hat, könnte das bedeuten, dass Du insgeheim weißt, dass Deine eigene Meinung auf wackeligen Beinen steht.

Wenn es um kontroverse Themen geht, wie Politik, Religion oder persönliche Werte, sind die Fronten oft verhärtet und die Emotionen gehen hoch. Warum? Weil es oft keine klaren Beweise gibt, die die eine oder andere Seite eindeutig rechtfertigen. Diese Unsicherheit führt zu intensiven Auseinandersetzungen.

Was können wir daraus lernen? Vielleicht ist es eine gute Übung, beim nächsten Mal, wenn Du Dich über eine gegenteilige Meinung aufregst, einen Schritt zurückzutreten und Dich zu fragen: „Warum reagiere ich so heftig? Könnte es sein, dass ich mir meiner eigenen Argumente nicht sicher bin?“

Es erfordert Mut und Selbstreflexion, seine eigenen Überzeugungen zu hinterfragen. Aber genau das macht uns zu besseren Denkern und Diskussionsteilnehmern. Statt Wut könnte Verständnis treten, statt Kontroversen wertvolle Diskussionen.

Quelle: The Basic Writings of Bertrand Russell


gedacht

Ist Dir bewusst, wie einfach es ist, fast jeden Menschen auf diesem Planeten zu kontaktieren? In einer Welt, in der wir nur einen Klick voneinander entfernt sind, übersehen wir oft, welche unglaubliche Kraft in einer simplen Nachricht oder Kontaktanfrage steckt.

Stell Dir vor, Du schreibst jede Woche eine E-Mail, die ein wenig außerhalb Deiner Komfortzone liegt. Eine Nachricht an jemanden, den Du bewunderst, von dem Du lernen möchtest oder mit dem Du zusammenarbeiten willst. Vielleicht an einen Experten in Deinem Fachgebiet, einen potenziellen Mentor oder sogar einen entfernten Bekannten, der in einer Branche arbeitet, die Dich interessiert.

Natürlich wirst Du oft abgelehnt. Wahrscheinlich öfter als Dir lieb ist. Aber hier liegt das Geheimnis: Du brauchst nur eine einzige positive Antwort, um etwas Großartiges zu bewirken. Stell Dir vor, wie eine einzige Nachricht Dein Leben verändern könnte. Eine Einladung zu einem Gespräch, ein Angebot für eine Zusammenarbeit oder einfach nur eine wertvolle Verbindung, die Dir Türen öffnet, von denen Du nicht einmal wusstest, dass sie existieren.

Doch bevor Du jetzt losstürmst und wahllos E-Mails verschickst: Es geht nicht darum, irgendeine Nachricht zu versenden. Es geht darum, eine durchdachte und relevante E-Mail zu schreiben, die den Empfänger anspricht und ihm zeigt, dass Du Dir Gedanken gemacht hast. Hier ein paar Tipps:

  1. Recherchiere gründlich: Finde heraus, wer die Person ist, die Du kontaktierst, und was sie interessiert.
  2. Sei authentisch: Schreibe ehrlich und direkt, warum Du diese Person kontaktierst und was Du Dir erhoffst.
  3. Zeige Mehrwert: Überlege, wie Deine Nachricht dem Empfänger nützlich sein könnte. Was kannst Du anbieten oder beitragen?
  4. Halte es kurz und prägnant: Lange E-Mails werden oft überflogen oder ignoriert. Komm auf den Punkt.
  5. Hab Mut: Der schwerste Teil ist oft, die E-Mail tatsächlich abzuschicken. Denk daran, ohne diesen Schritt passiert nichts.

Warum nicht heute damit anfangen? Setz Dich hin, überlege, wen Du kontaktieren möchtest und was Du sagen willst. Schreib eine E-Mail, die Dich fordert, die Dir vielleicht ein wenig Angst macht. Und dann – drücke auf „Senden“. Wer weiß, welche Türen sich für Dich öffnen werden.


gelernt

Warum glauben Menschen an Götter? Es gibt eine faszinierende Theorie, die Will Durant in seinem Buch „Die Lehren der Geschichte“ beschreibt.

Stell Dir vor, Du lebst vor hunderten Jahren. Die Welt um Dich herum ist voller Geheimnisse und Gefahren. Da gibt es donnernde Stürme, reißende Flüsse, dichte Wälder und unberechenbare Ozeane. Alles scheint von unsichtbaren Kräften durchdrungen, die Du weder verstehen noch kontrollieren kannst. Diese Unsicherheiten – sie füllen Dich mit Furcht. Und was macht der Mensch, wenn er sich fürchtet? Er sucht nach Erklärungen.

So entstanden die Götter laut Durant. Nicht aus einer Laune heraus, sondern aus der tief verwurzelten Furcht vor den verborgenen Kräften der Natur. Diese Kräfte, so glaubt er, mussten besänftigt werden. Opfergaben, Rituale, Gebete – all das diente dem Zweck, die Mächte des Himmels und der Erde gnädig zu stimmen.

Eines Tages erkannten findige Priester, dass diese Furcht und die damit verbundenen Rituale auch ein wunderbares Werkzeug zur sozialen Kontrolle sein konnten. „Götter haben uns die Gesetze gegeben“, verkündeten sie. Und so wurden die Götter zu zentralen Figuren in den Staatswesen. Du hast vielleicht von Menes, Hammurabi und Moses gehört. Laut den Geschichten erhielten sie ihre Gesetze direkt von den Göttern – Thot, Schamasch und Yahveh. Diese göttliche Autorität verlieh den Gesetzen eine unantastbare Legitimität.

Jetzt stell Dir das mal vor: Du lebst in Babylonien und hörst, dass der Kodex von Hammurabi, der jede Facette Deines Lebens regelt, direkt von Schamasch, dem Sonnengott, stammt. Kein Wunder, dass Du Dich daran hältst, oder? Schließlich möchtest Du nicht den Zorn der Götter auf Dich ziehen.

Das waren mächtige Werkzeuge, um Gemeinschaften zu formen, Moral zu etablieren und Ordnung zu schaffen. Und wenn Du das nächste Mal einen Donner hörst, denk daran: Vor langer Zeit hätten Menschen das als die Stimme eines Gottes interpretiert, der seine Macht demonstriert. Und vielleicht, nur vielleicht, findest Du in dieser alten Furcht einen Funken Verständnis für die tief verwurzelte menschliche Sehnsucht nach Ordnung und Sinn in einer chaotischen Welt.

Quelle: Die Lehren der Geschichte


geschrieben

Dieser Artikel zeigt auf, wie wir erfolgreich Brücken bauen können in eine KI-Zukunft, von der alle profitieren können.

Wie wir einen reibungslosen Übergang in eine stärker von KI geprägte Zukunft gewährleisten

Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, die Welt zu verändern. Jedoch wird es dabei nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer geben. Es ist deshalb unsere Verantwortung als Gesellschaft, sicherzustellen, dass wir diejenigen, die negativ betroffen sind, nicht zurücklassen. Maßnahmen wie Berufsausbildung, Umschulungsprogramme und staatlich finanzierte Projekte können dazu beitragen, denjenigen, die aufgrund von KI ihren Arbeitsplatz verlieren, Stabilität und Unterstützung zu bieten und einen reibungslosen Übergang in eine stärker von KI geprägte Zukunft zu gewährleisten.


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