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WEEKLY UPDATE #84: Erhalte einen Gratismonat meines Lieblings-Produktivitätstools!

Published about 1 year ago • 4 min read

In meinem WEEKLY UPDATE findest Du jeden Sonntag um 17:00 Uhr wertvolle Tipps und Informationen aus dem Bereich des Zeit- und Selbstmanagement.


gelesen

Die mehrfach ausgezeichnete Journalistin, Autorin und Filmemacherin Ronja von Wurmb-Seibel zeigt in ihrem Buch auf:

Jede Geschichte, die wir lesen, hören, sehen oder anderen erzählen, beeinflusst, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen. Geschichten bestimmen unser Leben – viel mehr, als wir es ahnen. Ihr Inhalt und die Art, wie sie erzählt werden, beeinflussen die Frage, wen wir wählen, wofür wir unser Geld ausgeben, wohin wir in den Urlaub fahren und wohin nicht. Sie beeinflussen, wie wir den Menschen begegnen, die wir auf der Straße, in der U-Bahn oder beim Einkaufen sehen; wem von ihnen wir vertrauen und wem nicht; vor wem wir Angst haben. Sie beeinflussen, an welche Dinge wir uns erinnern und welche wir wieder vergessen. Sie beeinflussen, wonach wir unsere Kinder fragen, was wir ihnen erlauben, was wir ihnen verbieten. Sie beeinflussen, wie wir unsere Kinder erziehen – und ob wir überhaupt welche bekommen.

Ronja von Wurmb-Seibel hat es auf den Punkt gebracht: Geschichten beeinflussen unser Leben in vielerlei Hinsicht. Deshalb ist es wichtig, sich bewusst zu machen, welche Geschichten wir uns selbst und anderen erzählen und wie sie uns und unser Umfeld prägen.

Lasst uns gemeinsam an kraftvollen Geschichten arbeiten, die uns in unserem persönlichen und beruflichen Leben voranbringen. 🚀🌟

Quelle: Wie wir die Welt sehen: Was negative Nachrichten mit unserem Denken machen und wie wir uns davon befreien


Der US-amerikanische Autor, Redner, Consultant und Managementexperte Spencer Johnson rät:

Ignorieren Sie Veränderungen nicht und warten Sie nicht darauf, dass die Dinge wieder „normal“ werden. Wenn sich etwas ändert, ist es ganz natürlich, dass man zunächst hofft, dass alles wieder so wird, wie es war. Aber wenn sich die Welt wirklich verändert hat, wird es für Sie umso schwieriger, wieder nach vorne zu kommen, je länger Sie diese falsche Hoffnung hegen.

Dieser Rat ist heute relevanter denn je, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für jeden, der seine Zeit- und Selbstmanagementfähigkeiten verbessern möchte.

Wir alle sehnen uns manchmal nach der „guten alten Zeit“, aber die Realität ist, dass sich die Welt ständig verändert. Ob es sich um technologische Innovationen, Marktveränderungen oder soziale Trends handelt, wir müssen lernen, uns anzupassen und weiterzuentwickeln, um erfolgreich zu sein.

Das bedeutet:

  1. Veränderungen frühzeitig erkennen und darauf reagieren. 🧐
  2. Anpassungsfähigkeit als wichtige Fähigkeit in Ihrem Unternehmen und persönlichen Leben fördern. 🌱
  3. Ständig lernen, um mit den neuesten Trends und Technologien Schritt zu halten. 🎓

Je länger wir an falschen Hoffnungen festhalten, desto schwieriger wird es, in der sich ständig wandelnden Welt erfolgreich zu sein.

Quelle: Die Mäuse-Strategie für Manager: Veränderungen erfolgreich begegnen


gedacht

In seinem Essay „Die künstlichen Paradiese“ beschrieb Charles Baudelaire die Fotografie als „die Zuflucht eines jeden Möchtegern-Malers, eines jeden Malers, der zu schlecht ausgestattet oder zu faul ist, seine Studien zu vollenden....“. Mit anderen Worten: Die Fotografie war aus seiner Sicht keine echte Kunst, weil eine Maschine das Bild einfing und nicht ein verarmter Künstler.

Baudelaire machte einen klassischen Fehler der frühen Adoption – er nahm an, dass snobistischer Gehorsam gegenüber der Ästhetik über die Bequemlichkeit siegen würde. Das ist selten der Fall. Warum sollte man in diesem Fall stundenlang auf einen Künstler warten, der das eigene Abbild in hyperrealistischen Pinselstrichen festhält, wenn eine Kamera dies schneller, billiger und genauer erledigen kann?

Heute erleben wir eine ähnliche Debatte in der Welt der KI-generierten Kunst. Einige Künstler fühlen sich durch KI bedroht, ähnlich wie die Porträtmaler im 19. Jahrhundert, die sich der Fotografie gegenübersahen. Aber wie damals bei der Fotografie hat die KI nicht das Potenzial, die gesamte Kunstwelt zu zerstören. Sie wird lediglich diejenigen ersetzen, die sich nicht anpassen können oder wollen.

Künstliche Intelligenz kann uns helfen, effizienter und fokussierter zu arbeiten, indem sie uns bei Routineaufgaben unterstützt oder uns neue Perspektiven aufzeigt.

Anstatt Angst vor KI und ihrer Rolle in der Kunst zu haben, sollten wir sie als Werkzeug betrachten, das uns dabei helfen kann, noch kreativer und vielfältiger zu sein. Diejenigen, die sich anpassen und die Technologie nutzen, werden in dieser neuen Ära weiterhin erfolgreich sein.

Lasst uns also von Baudelaires Fehler lernen und offen für Veränderungen sein. Die KI wird die Welt nicht zerstören, sondern sie weiter bereichern und uns dazu inspirieren, auf neue und aufregende Weise kreativ zu sein.


gelernt

Bereits die alten Griechen erfanden eine kleine Dampfmaschine, hielten sie aber für eine bloße Kuriosität. Sie wussten nicht, wozu diese Maschine gut sein sollte.

Ihren großen Siegeszug trat die Dampfmaschine dann erst mit James Watt an.

Quelle: Marc Andreessen Blindspot: The Brutal Truth About Life-Changing Opportunities We Overlook Every Day


geschrieben

Diese Woche fand der erste Startversuch der größten jemals gebauten Rakete statt. Die Rakete hob zwar ab, ist jedoch kurz nach dem Start explodiert, als sich die verschiedenen Stufen voneinander lösen sollten. Trotzdem betrachtet Elon Musk – der Vorstandsvorsitzende von SpaceX, welches die Rakete baute – den Versuch als Erfolg, weil man aus den Fehlern viel lernen werde und zukünftige Raketen in der Folge optimieren könne.

Diese Rakete – Starship genannt – wird in der Lage sein, bis zu 100 Menschen oder mehr als 100 Tonnen Nutzlast auf Langstreckenflüge ins All oder sogar zum Mond und zum Mars zu befördern. Starship soll auch Satelliten aussetzen, eine Mondstation errichten und schnelle Transporte auf der Erde ermöglichen.

Das Besondere an Starship ist, dass es das leistungsstärkste Startsystem ist, das je entwickelt wurde. Es könnte fast doppelt so viel Schub erzeugen wie jede andere Rakete, die je ins All geflogen ist. Außerdem soll es vollständig wiederverwendbar sein, was bedeutet, dass sowohl der Booster als auch das Raumschiff mehrmals landen und wieder starten können. Das würde die Kosten für die Raumfahrt drastisch senken und neue Möglichkeiten für die Erforschung und Besiedlung des Weltraums eröffnen.

In meinem unten verlinkten Artikel lernst Du, wie Raketenwissenschaftler denken und vorgehen. Diese Denkweisen helfen Dir, Deine kühnsten Ziele zu erreichen und sind nicht nur für Raketenwissenschaftler elementar wichtig, sondern helfen auch Dir, Deinen Alltag besser zu bewältigen und selbst Deine kühnsten Träume zu verwirklichen.

Dieses Buch bringt Dir bei, wie Elon Musk zu denken


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